Was ich schon immer loswerden wollte

 

Offene Werkstatt am 23. / 24. September

Liebe Freunde,

Liebe Kundschaft,

es gilt ja anscheinend die Regel, nur noch kurze Texte zu verfassen, da die Menschen in Zeiten von Wodsäpp, Fazzebock und wie sie alle heissen, nicht mehr in der Lage sind zusammenhängende Texte aufzunehmen. Ich mache es trotzdem nicht, ich habe Vertrauen, stelle aber vorsichtshalber das Wichtigste voran.

„Offene Werkstatt“ bei uns, am 23. / 24. September vom 10 – 17 Uhr.

In diesem Jahr vor 25 Jahren habe ich, nach Lehr- und Wanderjahren und erfolgreichem Abschluss der Meisterschule in Ebern (Unterfranken), mit meinem Vater die Wagner- zur Schreinerwerkstatt umgebaut und begonnen Möbel aus Massivholz zu fertigen.

Durchaus milde belächelt von vielen, die das Heil und die Zukunft des Schreiners nur noch in der Montage von Bauelementen wie Fenstern und Türen sahen und die der Meinung waren, Möbel kauft man im Möbelhaus und Küchen im Küchenstudio. Dazu auch noch „Biologische Oberflächenbehandlung“ !!!

Aber wir sind noch da und stabiler und breiter aufgestellt. Natürlich hat es Veränderungen gegeben, es wäre ja schlimm wenn nicht, aber das Grundkonzept ist unverändert: In unserer Werkstatt fertigen wir mit modernster Technik Möbel und Küchen aus Massivholz, geschlagen in heimischen Wäldern – ergänzt durch Handelsware und Zuliefererprodukte. Dadurch haben wir eine qualitativ und gestalterisch hochwertige Angebotsbreite, die kaum Wünsche offen lässt und die kein noch so großes Möbelhaus bieten kann.

Wir haben Neuigkeiten zu bieten, eine komplett selbst entwickelte (nein, nicht „designte“) Küchenvariante, Tische, Stühle und auch eine komplette fahrbare Küche für Garten oder Campingplatz und vieles mehr. Dazu sind der „Dunstabzug nach unten“ von Bora und die unvergleichlichen Dampfgarer und Backöfen von V-Zug in Funktion zu erleben, ebenso andere Elektrogeräte für die Küche.

Auch Schmuck aus Holz gibt es zu sehen.

Aus dem Anlass „Von der Wagnerei zur Schreinerei“ waren wir im Archiv und zeigen Exponate und viele Fotos, die ein Stück Familien- und Handwerksgeschichte aufzeigen und glücklicherweise kann mein Vater hierzu noch einiges erzählen.

Wir möchten Sie deshalb einladen, uns am kommenden Wochenende in unserer Werkstatt zu besuchen, parallel findet auch noch der Töpfermarkt auf dem Blumenplatz statt.

Am Samstag werden wir den Tag ab 17 Uhr entspannt bei etwas gutem Wein, Kleinigkeiten zum Essen und guten Gesprächen in die Nacht hinein ausklingen lassen. Die Betonung liegt hier bei „etwas gutem“ und „Kleinigkeiten“ und „Gesprächen“. Denn nicht das tischbiegende Buffet bleibt nach einem schönen Abend in erster Erinnerung, sondern das gute Gespräch, vielleicht der gute Wein oder andere Kleinigkeiten.

Mehr denn je scheint mir hiernach Bedarf zu sein.

Ich freue mich auf Euer kommen.

Herzliche Grüße

Ingo Benz

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Generation 50+

Überall ist zu lesen von Ihr, der sagenumwobenen Generation 50+, Best Ager oder Generation Silber - es kursieren noch mehr Namen dafür. Diese Menschen sind anscheinend überaus aktiv, qualitätsbewusst, wissen was Sie wollen (oder nicht wollen), designorientiert und dazu noch solvent. Sie sind, salopp gesagt, die eierlegende Wollmilchsau für jeden Verkäufer hochwertiger Produkte und darum begehrt, umworben und Opfer unzähliger Studien und Erhebungen. Mittlerweile gehört der Schreiber dieser Zeilen dazu und war vorab gespannt darauf, wie sich sein Leben dann schlagartig verändern würde – sofern die Werbung recht hat. Um ehrlich zu sein – es hat keinen großen Schlag getan, das Leben geht unbeirrt weiter. Aber wehe, es will ihm einer „seniorengerechte“ Produkte verkaufen, dann ist ausgespaßt ! Lassen wir aber einmal Ironie und Polemik außen vor. Der Anspruch, für sein gutes Geld ein gutes Produkt zu bekommen, das zu einem passt und das so angeliefert wird wie man es bestellt hat, erscheint mir legitim. Auch konkrete Wünsche darf man äußern und erwarten dass sie erfüllt werden, sofern technisch machbar. Zum Beispiel der höhenverstellbare Arbeitsplatz in Büro oder Küche, der Tisch mit Sondermaß, der Schrank in der gewünschten Holzart, das Beratungsgespräch in ruhiger Atmosphäre, die dreimal aktualisierte Entwurfszeichnung, das Angebot in lesbarem Deutsch ohne Anglizismen und unverständlichen Fachausdrücken. Um diese Ansprüche zu haben muss man doch nicht erst fünfzig werden !  Das ist doch normal !

Und so bemühen wir uns zu sein. Normal. Gut. Zuverlässig. Offen für Sie.

Ganz egal ob Sie dreißig, fünfzig oder siebzig Jahre alt sind. Sie äußern Ihre Wünsche und Vorstellungen und wir versuchen diese umzusetzen. Das machen wir seit über 25 Jahren so und hoffentlich in 25 Jahren immer noch. Und deshalb kamen viele unserer Kunden in den letzten 25 Jahren, kommen immer wieder und hoffentlich in 25 Jahren auch noch.

Bleiben Sie sich selbst treu, wünscht Ihnen

Ingo Benz

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